Diese 4 Regeln sind entscheidend für den Erfolg von digitalem Marketing.

Artikel vom 02. Februar 2021 von Marcel Hoenerbach (Lesezeit 7 Minuten)

Die Rolle von digitalem Marketing.

Starten wir erst einmal mit der Frage, warum wir uns mit diesem Thema überhaupt beschäftigen.

Digitales Marketing dient in der Regel entweder dem Zweck neue Kunden oder neue Mitarbeiter zu gewinnen. Betrachten wir den gesamten Prozess, ist es zunächst einmal wichtig zu verstehen, dass Marketing nur einen ganz bestimmten Teil dazu beiträgt, die jeweiligen Ziele zu erreichen. Zunächst einmal ist es also wichtig, den gesamten Prozess zu betrachten und zu verstehen, welche Rolle digitales Marketing dabei wirklich einnimmt. Bleiben wir dazu mal bei dem Beispiel der Kundengewinnung.

Hier gliedert sich der gesamte Prozess in dieser Betrachtungsweise in insgesamt 4 Teilbereiche. Der erste Bereich ist die Sichtbarkeit, der zweite Bereich ist die Überzeugungskraft durch Positionierung, der dritte Bereich ist dein marktfähiges Angebot und der vierte Bereich sind äußere Einflüsse.

Sichtbarkeit und Positionierung.

Schauen wir uns diese vier Teilbereiche also einmal etwas genauer an, vor allem die beiden Teilbereiche, die wir nicht oder nur in Teilen dem digitalen Marketing zuordnen.

Wenn wir von Sichtbarkeit sprechen, geht es darum, die Sichtbarkeit in der Wahrnehmung deiner Kaufzielgruppe zu erhöhen. Die Erhöhung der Sichtbarkeit ist in jedem Fall eine Teildisziplin im digitalen Marketing.

Wenn wir davon sprechen, deine Überzeugungskraft durch eine klare und eindeutige Positionierung zu steigern, ist auch das im weitesten Sinne eine Teildisziplin im digitalen Marketing.

Ist dein Angebot marktfähig?

Schauen wir uns mal den dritten Teilbereich an, sprich dein Angebot - und hier gibt es im Prinzip zwei unterschiedliche Perspektiven, denn dein Angebot hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Lead Conversion Rate und auch auf die Sale Conversion Rate. Was meinen wir damit?

Du solltest in keinem Fall etwas versprechen, was du nicht halten kannst, denn dann funktioniert auch die beste Marketingstrategie nicht nachhaltig. Und Ziel deiner Website oder deiner Landingpage sollte es ja sein, dass potentielle Kunden dein Angebot nicht nur verstehen, sondern darüber hinaus als überzeugend wahrnehmen, sodass aus dem qualifizierten Interessenten ein qualifizierter Lead wird.

Dein Angebot überzeugt aber natürlich nur dann, wenn es auch wirklich marktfähig ist. Und dein Angebot ist dann marktfähig, wenn du die Probleme potentieller Kunden unter angemessenen Umständen lösen kannst. Welche Umstände hier wie relevant sind, hängt sehr stark von deinem Angebot und deiner Kaufzielgruppe ab. Deine Positionierung leitet sich also auch im weitesten Sinne von deinem Angebot ab.

Ist dein Angebot also nicht marktfähig, ist eine schlechte Lead Conversion Rate, sprich eine schlechte Umwandlung von qualifizierten Interessenten in qualifizierte Leads eine wahrscheinliche Konsequenz. Bezogen auf die Sale Conversion Rate wäre die Konsequenz eines nicht marktfähigen Angebots, eine schlechte Umwandlung qualifizierter Leads in Sales.

Der richtige Ansatz hier wäre also, dein Angebot an die aktuellen Marktbedingungen anzupassen, denn der Markt wird sich niemals nach dir und deinem Angebot richten.

Sollte dein Angebot also wirklich nicht oder nicht mehr marktfähig sein, klammere dich nicht an die Vergangenheit und schaue mit aller nötigen Weitsicht und Selbstreflektion, was zu ändern ist und sei offen für diese Veränderungen.

Dazu gehört im Übrigen auch die Erkenntnis, dass Marketing ein fester Bestandteil deines Unternehmens sein sollte. Sollte dem nicht so sein, muss das nicht zwingend schon heute ein Problem sein, es wird aber in Zukunft ein Problem werden. Marketing ist nunmal der Zugang zum Markt und verbindet dein Angebot mit deiner Kaufzielgruppe. Wie sage ich immer so schön: du kaufst dir einen Regenschirm auch besser dann, wenn die Sonne scheint und nicht wenn es schon regnet, denn dann wirst du wohl zwangsläufig nass.

Oder wie wir es einmal in einer Fallstudie zum Thema Digitales Marketing in der Fertigungsindustrie formuliert haben: es ist nicht die Frage ob du in digitales Marketing investieren solltest, sondern wann. Und je früher du das tust, desto größer ist der Hebel deiner Investition.

Äußere Einflüsse - Risiko oder Chance?

Kommen wir also zum vierten und somit letzten Teilbereich, den äußeren Einflüssen. Äußere Einflüsse sind nichts anderes als das, was deine Kaufzielgruppe gerade wirklich beschäftigt und bewegt. Und damit gehen enorme Risiken, aber auch Chancen einher. Da wir diesen Artikel im zweiten Lockdown der COVID19 Pandemie veröffentlichen, müssen wir uns vielleicht weniger mit den Risiken beschäftigen, die aktuelle Situation verdeutlicht das zur Genüge.

Schauen wir doch eher mal auf die Chancen die mit äußeren Einflüssen einhergehen, auch wenn das natürlich sehr stark zu dem individuellen Einfluss in Abhängigkeit steht. Nutze das Wissen, dass äußere Einflüsse deine Kaufzielgruppe beschäftigen und bewegen.

Beschäftige dich doch z.B. einfach mal mit der Frage, vor welchen Herausforderungen deine Kaufzielgruppe durch den individuellen äußeren Einfluss steht und wie du dein Angebot so anpassen kannst, dass du diese Herausforderung für deine Kunden löst.

Fazit.

Es kann viele mögliche Ursachen haben, warum digitales Marketing nicht, bzw. nicht so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat. Die Ursache liegt aber nicht selten ganz wo anders. Digitales Marketing sorgt in dem Fall dann dafür, dass man überhaupt erstmalig mit der Tatsache konfrontiert wird, dass möglicherweise das eigne Angebot nicht zeitgemäß, respektive marktfähig ist, zumindest nicht skalierbar ist, sprich dem direkten Wettbewerbsvergleich nicht standhält. Ist dem so, sei bitte in jedem Fall dankbar für diese Erkenntnis und nutze diese Erkenntnis. Je früher desto besser.

Funktioniert digitales Marketing hingegen für dich, ist das der eineindeutige Beleg dafür, dass dein Angebot marktfähig ist und somit wenn gewünscht auch skalierbar.

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