Was ist eigentlich der tatsächliche Nutzen hinter digitalem Werbebudget?

Artikel vom 09. Februar 2020 von Marcel Hoenerbach (Lesezeit 6 Minuten)

Kontinuierlich Fehler identifizieren und beseitigen.

Kunden werden verständlicherweise recht schnell nervös, wenn die Investition in digitales Werbebudget nicht schon kurzfristig einen Return on Investment erzeugt. Also beschäftigen wir uns heute einmal etwas ausführlicher mit der Frage, welcher Nutzen mit digitalem Werbebudget neben der Generierung von qualifizierten Leads und Sales einher geht.

Und das gilt eigentlich nicht nur für digitales Werbebudget, sondern vielmehr für digitales Marketing insgesamt. Denn der Weg zum Ziel besteht aus völlig unterschiedlichen Hürden und Hindernissen. Digitales Marketing ist also nichts anderes, als kontinuierlich Fehler zu identifizieren und zu beseitigen, respektive aus eben diesen Fehlern zu lernen.

Warum eigentlich Suchmaschinenwerbung?

Immer wieder begegnen wir Unternehmen, die bereits sehr schlechte Erfahrungen mit Suchmaschinenwerbung, in der Regel mit Google Ads, gemacht haben. Aber ist Google Ads wirklich selbst für diese schlechten Erfahrungen verantwortlich, oder ist es vielleicht einer der vielen anderen Faktoren, die in Summe eben für den Erfolg oder Misserfolg von digitalem Marketing verantwortlich sind.

Keiner behauptet, dass das Schalten von Suchmaschinenwerbung günstig ist. Es ist aber eben in vielen Fällen der einzige, wirklich planbare Weg, potentielle Kunden zu erreichen, insbesondere im Bereich beratungsintensiver und bedarfsorientierter Angebote.

Ist Suchmaschinenoptimierung eine ernstzunehmende Alternative?

Auch Suchmaschinenoptimierung ist keine Alternative, denn SEO ist bestenfalls eine mittel- bis langfristige Maßnahme, die nur schwer planbar ist. Zudem ist es eben heute so, dass bei einem Großteil der relevanten Suchwörter und Suchwort Kombinationen, Ads geschaltet werden, die in aller Regel oberhalb der organischen Suchergebnisse zu finden sind, was zur Folge hat, dass die Klickrate auf die organischen Suchergebnisse substanziell sinkt.

Die Relation zwischen digitalem Werbebudget und dem Proof of Concept.

Aber zurück zum Thema. Welchen Nutzen hat digitales Werbebudget, wenn dadurch keine Leads oder Sales generiert werden. Einige behaupten ja immer gerne, dass man zunächst einmal einen Proof of Concept benötigt und erst dann sollte man in digitales Werbebudget investieren. Grundlage für einen Proof of Concept ist aber eben eine fundierte Datenbasis.

Und gerade im Bereich B2B, insbesondere in der Industrie, oder auch im Maschinenbau, bewegen wir uns in teilweise sehr sehr kleinen Nischen. Teilweise so klein, dass wir in Summe gerade einmal über eine Hand voll relevanter Suchanfragen im Monat sprechen. Einzig und alleine durch digitales Werbebudget, bist du in der Lage, diese eine Hand voll potentieller, hochrelevanter Kunden, zuverlässig zu erreichen.

Und wenn du diese Hand voll potentieller, hochrelevanter Kunden erst einmal zuverlässig erreichst, sprich sichtbar in der Wahrnehmung deiner Kaufzielgruppe bist, wird sich zeigen, ob dein Angebot auch wirklich überzeugt. Wenn nicht - und das ist nicht selten in den ersten Monaten der Fall, hast du dennoch sehr wertvolle Daten, auf deren Basis du in der Lage bist, zu erkennen, warum dein Angebot nicht als überzeugend wahrgenommen wird.

Der Einsatz von digitalem Werbebudget skaliert also nicht nur deine Leads oder Sales wenn du einen Proof of Concept hast, sondern beschleunigt den Proof of Concept wenn du diesen eben noch nicht hast.

Was kommt zuerst - digitales Werbebudget vs. Proof of Concept.

Und jetzt sprechen einige ja gerne davon, das der Einsatz von digitalem Werbebudget ohne Proof of Concept, verbranntes Budget ist. Die Frage ist doch eine völlig andere. Wie hoch sind die Opportunitätskosten, ohne die Beschleunigung des Proof of Concept durch digitales Werbebudget bzw. digitales Marketing? Opportunitätskosten stehen in diesem Kontext im Übrigen für den entgangenen Nutzen, z.B. durch einen deutlich deutlich längeren Zeitraum bis zum Erreichen den Proof of Concept.

Wir gehen aber noch einen Schritt weiter. Zeitgemäßes digitales Marketing basiert immer auf einem MVP, sprich einem minimal funktionsfähigen Produkt. Das MVP lernt durch den Kontakt mit der Kaufzielgruppe und dem Markt und wird somit automatisch zum Proof of Concept. Und jede Zielgruppe, jede Branche und jedes Unternehmen funktioniert hier in Teilen in gewisser weise anders.

Fazit.

Fassen wir also nochmal zusammen:

  • digitales Marketing ist nichts anderes, als kontinuierlich Fehler zu identifizieren, zu beseitigen und aus eben diesen Fehlern zu lernen
  • bei einem Großteil relevanter Suchwörter und Suchwort Kombinationen werden Ads geschaltet, die in aller Regel oberhalb der organischen Suchergebnisse zu finden sind, was zur Folge hat, dass die Klickrate auf die organischen Suchergebnisse substanziell sinkt
  • in sehr kleinen Nischen erreichst du einzig und alleine durch digitales Werbebudget, potentielle, hochrelevante Kunden wirklich zuverlässig
  • der Einsatz von digitalem Werbebudget skaliert nicht nur deine Leads oder Sales, sondern beschleunigt den Proof of Concept wenn du diesen noch nicht erreicht hast
  • zeitgemäßes digitales Marketing basiert immer auf einem MVP, sprich einem minimal funktionsfähigen Produkt

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