Website Leitfaden: 20 Regeln für eine zeitgemäße Website.

Artikel vom 01. Dezember 2020 von Marcel Hoenerbach (Lesezeit 24 Minuten)

Warum braucht man heute überhaupt noch eine Website?

Stellen wir uns zunächst einmal die Frage, ob und warum man heute überhaupt noch eine Website benötigt. Grundsätzlich gibt es hier viele Aspekte die dafür sprechen, der entscheidende Aspekt ist aber eben der, dass man für alle Maßnahmen im Bereich Marketing, egal ob klassisch oder digital, ein geeignetes Ziel benötigt. Dieses Ziel muss dem potentiellen Kunden in jedem Fall zugänglich sein und muss es mir eben ermöglicht, alle sinnvollen und zielführenden Marketingkanäle nutzen zu können.

Denn nach wie vor ist es eben so, dass es das Ziel vieler Maßnahmen im Bereich Marketing ist, den potentiellen Kunden auf eine Landingpage, respektive eine relevante und zum Thema passende Zielseite zu leiten und dort eben von dem eigenen Angebot zu überzeugen.

Und grundsätzlich müssen wir hier erst einmal die klassische Website von einer Landingpage unterscheiden. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass die klassische Website die Corporate Identity transportiert, eine Landingpage hingegen dient immer einem ganz konkreten und messbaren Zweck und hat immer ein klares und eindeutiges Conversion Ziel. Beides ist eben heute für zeitgemäßes Marketing unbedingt erforderlich.

Und egal ob man im Rahmen einer Firmengründung eine Website bzw. diverse Landingpages neu erstellt, oder man eine bereits bestehende Website erneuert, heute ist es in beiden Fällen wichtig, so früh wie möglich am Markt zu sein und auf Basis von Erfahrungswerten aus dem Markt zu optimieren. Das reduziert zum einen in Teilen massiv die Höhe der initialen Investition und sorgt eben weiter für einen deutlich schnelleren Zugang zum Markt, wodurch weiteres Wachstum durch digitales Marketing eben deutlich früher durch zusätzlichen Ertrag finanziert werden kann.

Und ein Thema mit dem wir in diesem Kontext immer wieder konfrontiert werden, ist der falsche Anspruch auf Perfektion, bedeutet: eine Website bzw. eine Landingpage die bereits als Ziel für digitales Marketing genutzt wird, obwohl diese noch nicht fehlerfrei ist, sorgt potentiell aber trotzdem schon für qualifizierte Conversions, respektive Leads oder Sales.

Eine Website bzw. Landingpage die noch nicht als Ziel für digitales Marketing genutzt wird, weil diese eben noch nicht fehlerfrei ist, sorgt in keinem Fall für qualifizierte Conversions, respektive Leads oder Sales.

Übrigens: keine Website bzw. Landingpage ist jemals fehlerfrei, geschweige denn perfekt. Das ist aus unterschiedlichsten Gründen schlicht und ergreifend nicht möglich. Die Frage ist also - egal zu welchem Zeitpunkt, nicht ob eine Website bzw. Landingpage Fehler hat, sondern wie viele.

Und ob eine Website bzw. eine Landingpage gut oder schlecht ist, entscheidet am Ende des Tages ohnehin der potentielle Kunde. Wie sagt man so schön: der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Der einzige der uns hier also wirklich verlässlich Feedback geben kann, ist der Markt, sprich deine Kaufzielgruppe und deine potentiellen Kunden.

Ja und genug der einleitenden Worte, kommen wir also zu dem eigentlichen Thema dieses Beitrags und somit zu der Frage, was eine zeitgemäße, zielführende, zweckdienliche, leistungsfähige, performante und nicht zuletzt skalierbare Website bzw. Landingpage eigentlich ausmacht.

Regel Nummer 1: an gelernte Standards halten.

Insbesondere wenn es um die Conversion geht, aber auch was den grundlegenden Aufbau einer Website bzw. Landingpage angeht, sollten wir uns zwingend an gelernte Standards halten. Warum? Einfach weil wir den potentiellen Kunden nicht vor unnötige Herausforderungen stellen sollten. Am Ende des Tages geht es eben darum, dass der Nutzer schnell und intuitiv zu den gewünschten Informationen gelangt.

Das fängt im Übrigen auch schon bei so einfachen Dingen, wie z.B. dem Logo an. Das Logo sollte also entsprechend oben links angeordnet sein. Die Hauptnavigation sollte dem entsprechend oben rechts angeordnet sein, Buttons sind rechts angeordnet, es sei denn, die Funktion dahinter führt den Nutzer zurück, dann sind Buttons grundsätzlich links angeordnet. Das sind also einfach einmal ein paar ganz einfache und grundlegende Beispiele, die verständlich und nachvollziehbar sind.

Regel Nummer 2: immer auf die Zielgruppe ausgerichtet.

Ja und wenn wir hier davon sprechen, dass wir uns immer auf die entsprechende Zielgruppe ausrichten, dann gilt das sowohl für visuelle Faktoren, als auch für redaktionelle Faktoren. Im Idealfall gibt es natürlich bereits ein bestehendes Corporate Design in dem die wesentlichen Faktoren festgehalten sind. Konkret sprechen wir hier also von Schriften, Farben, Formen, Bildsprache und Bildmotiven, Schriftgrößen, Zeilenabständen , Kontrastverhältnissen etc. Klare Linien und Formen wenn nötig, Kreativität an der richtigen Stelle wenn möglich.

Welche Sprache spricht also deine Zielgruppe? Mit welcher Tonalität erreichst du deine Zielgruppe? Welche Inhalte sind erforderlich, um den potentiellen Kunden von deinem Angebot zu überzeugen und wie müssen diese Inhalte aufbereitet sein?

Regel Nummer 3: eine klare Struktur schaffen.

Schaffe klare Strukturen, bedeutet: relevante Inhalte müssen einfach auffindbar sein, schaffe eine klare und eindeutige Navigationsstruktur mit eindeutigen Navigationspunkten. Je umfangreicher dein Angebot ist, respektive der Umfang relevanter Informationen, desto wichtiger ist z.B. auch eine Suchfunktion. Idealerweise unterscheidet diese Suchfunktion dann auch schon unterschiedliche Inhaltstypen, wie z.B. reguläre Inhalte, Produkte und/oder Leistungen, Dokumente, Neuigkeiten oder auch Jobs.

Oftmals trägt eine klare Struktur im Übrigen auch dazu bei, dass der Nutzer schon direkt über die Suchmaschine auf die gewünschte Zielseite geleitet wird.

Regel Nummer 4: ein flexibler und modularer Aufbau.

Ja und dafür ist eben ein modulares Content Management System die Grundlage. Bedeutet: das Content Management System stellt sicher, dass alle visuellen und technischen Anforderungen erfüllt werden, obwohl der Anwender, sprich der Nutzer, der aktiv mit dem System arbeitet sehr flexibel in der Nutzung unterschiedlicher Module und Elemente ist.

Diese Flexibilität ist wichtig, da z.B. der Aufbau einer Landingpage, je nach Suchintension, sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Dabei müssen aber eben die visuellen und technischen Anforderungen erhalten bleiben. Und genau dafür sorgt ein flexibles und modulares Content Management System.

Regel Nummer 5: Kontaktschnittstellen an dem individuellen Bedarf potentieller Kunden ausrichten.

Das Thema haben wir grundsätzlich bereits mehrfach thematisiert. Hier geht es eben darum, sich bzgl. der bevorzugten Kanäle der Kontaktaufnahme, nach den individuellen Bedürfnissen potentieller Kunden zu richten.

Bedeutet: es sollte für den potentiellen Kunden keine Hürde sein, über seinen individuellen und bevorzugten Weg mit deinem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Das kann das Telefon sein, das kann ein Online-Formular sein, das kann ein Live-Chat sein, ein digitales Meeting oder auch der Kontakt per WhatsApp.

Regel Nummer 6: als Problemlöser wahrgenommen werden.

Jetzt könnte man fragen, was das direkt oder indirekt mit einer zeitgemäßen Website zutun hat. Am Ende des Tages ist deine Website ein Marketing- bzw. Vertriebswerkzeug. Und damit dieses Werkzeug funktioniert, musst du als Problemlöser wahrgenommen werden. Denn in der Regel sucht ein potentieller Kunde nach deinem Angebot, weil er ein explizites Problem hat. Werde also als Experte, Fachmann, Kenner, Spezialist, Sachkundiger oder Autorität für die Probleme deiner Kunden wahrgenommen.

Du siehst, es geht also ganz und gar nicht nur um klare, technische oder visuelle Fakten, im Gegenteil. :)

Regel Nummer 7: dein Angebot muss überzeugen.

Dein Angebot muss in der Wahrnehmung potentieller Kunden überzeugen und als die richtige Wahl wahrgenommen werden. Das geht ein wenig in die gleiche Richtung wie Regel Nummer 6. Der Unterschied ist dabei aber folgender: allein die Tatsache, dass Du als Problemlöser wahrgenommen wirst, sorgt noch nicht dafür, dass potentielle Kunden mit dir in Kontakt treten. Dazu ist es eben zudem erforderlich, dein Angebot, ganz konkret, verständlich und greifbar zu kommunizieren und so zu überzeugen.

Es ist also ein Unterschied, ob der potentielle Kunde grundsätzlich davon überzeugt ist, dass du die Kompetenz hast, sein Problem zu lösen, oder ob du dem Kunden einen ganz konkreten Lösungsweg aufzeigst, der eben Teil deines Angebots ist.

Regel Nummer 8: das System muss mit den Anforderungen wachsen.

Und wenn wenn wir hier von System sprechen, meinen wir in erster Linie das Content Management System, kurz CMS.

Das CMS muss also mit den Anforderungen wachsen, bedeutet: zum einen sollte der Einstieg bedingt durch das Content Management System nicht unnötig komplex sein, mit steigenden Anforderungen muss aber eben sichergestellt sein, dass das CMS nicht an technologische Hürden stößt, bedeutet: trotz stetig steigender Zugriffe und stetig wachsendem Content, muss das System performant bleiben. Das liegt natürlich in Teilen auch an der Serverarchitektur, der Fokus hier liegt aber eben zunächst einmal auf dem Content Management System.

Eben so kann es sinnvoll sein, das Content Management System im Rahmen einer Marketing Automation oder einer Prozess Digitalisierung an andere Systeme anzubinden. Auch hier sollte es keine technologischen Hürden geben.

Hier empfehlen wir im Übrigen grundsätzlich Open Source Systeme. Welche Vorteile das mit sich bringt, behandeln wir ggf. nochmal gesondert in einem separaten Beitrag. Wir empfehlen aus vielen unterschiedlichen Gründen übrigens explizit NICHT Wordpress. Grundsätzlich erfüllen viele Content Management Systeme die hier aufgeführten Anforderungen, sich für Wordpress zu entscheiden, kann allerdings ein folgenschwerer Fehler sein. Aber auch das wird Thema eines zukünftigen Beitrags sein.

Die nachhaltige Auswahl eines geeigneten Content Management Systems, ist also maßgeblich entscheidend dafür, ob man kurz-, mittel-, oder langfristig mit technologischen Hürden konfrontiert wird, oder eben nicht.

Regel Nummer 9: Technologie ohne Hürden.

Mit dem Thema "technologische Hürden" haben wir uns ja gerade schon ein wenig beschäftigt, dennoch ist es wichtig, hier nochmal kurz drauf einzugehen. Das wichtigste bei der Auswahl einer geeigneten Technologie ist also nicht der Innovationsgeist, sondern der Ausschluss technologischer Hürden.

Und wenn wir von technologischen Hürden sprechen, dann betrifft das sowohl den potentiellen Kunden, der mit deiner Website interagiert, als auch den Anwender, sprich dich selbst, bezogen auf die tägliche, bzw. regelmäßige Arbeit in und mit dem System.

Regel Nummer 10: Performance.

Auch das Thema Performance haben wir ja grundsätzlich schon thematisiert.

Ja und hier haben wir gleich 3 unterschiedliche Zielgruppen. Lange Ladezeiten, respektive Wartezeiten sind für potentielle Kunden einer der häufigsten Gründe, eine Website wieder zu verlassen.

Ebenso gibt es kaum etwas nervigeres, als bei der Pflege deiner Website mit einem trägen System arbeiten zu müssen.

Ja und die dritte Zielgruppe sind tatsächlich Suchmaschinen. Denn eine gute Performance, respektive schnelle Ladezeiten sind schon seit längerer Zeit ein relevantes Ranking Kriterium für Google und Co.

Eigentlich auch logisch, denn es ist das höchste Ziel von Suchmaschinen wie z.B. Google, neben der Wertschöpfung natürlich, gute Suchergebnisse zu liefern. Und zu einer positiven User Experience gehören eben auch schnelle Ladezeiten. Eigentlich also ganz logisch, wie so vieles im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. :)

Regel Nummer 11: Design ohne Hürden.

Parallel zu Regel Nummer 9, "Technologie ohne Hürden", geht es auch im Bereich des Webdesigns, Screendesigns, User Interface oder wie auch immer man das nennen möchte, darum, Hürden zu vermeiden.

Also auch hier gilt: an gelernte Standards halten. Klare Linien und Formen wenn nötig, Kreativität an der richtigen Stelle wenn möglich.

In erster Linie muss das UI, sprich die Gestaltung der Benutzeroberfläche verständlich und klar sein.

Es geht also darum, Elemente klar und eindeutig auszurichten und anzuordnen, Inhalte durch den Einsatz von Zwischenüberschriften zu gliedern und so wichtige Informationen hervorzuheben und ebenso Kontraste zu nutzen um wichtige Informationen wie z.B. Conversion Ziele hervorzuheben.

Und wenn wir von UI, also dem User Interface sprechen, sprechen wir grundsätzlich von der Gestaltung der Benutzeroberfläche, sprechen wir von UX, sprich der User Experience, geht es vielmehr darum, ein gesamtheitlich positives Erlebnis zu schaffen.

Zusammengefasst könnte man also sagen, dass es hier primär geht es darum, den potentiellen Kunden intuitiv zu dem individuellen Conversion Ziel zu führen.

Regel Nummer 12: Responsive Design.

Wenn wir also von Responsive Design sprechen, geht es nicht nur darum, Inhalte auf die Bildschirmgröße unterschiedlicher Endgeräte anzupassen, sondern eben auch darum, Inhalte und Funktionen auf die Art und Weise der Nutzung unterschiedlicher Endgeräte auszurichten und zu optimieren.

Wird das Tablet nur zu Recherche Zwecken, z.B. abends auf der Couch genutzt, oder formuliert der Kunde hier tatsächlich seine individuelle Anfrage?

Nutzt der Kunde das Smartphone, sollte die Hürde für einen direkten Anruf möglichst gering sein, aber wer telefoniert schon mit dem Tablet?

Nutzt der Kunde den MAC oder PC am Arbeitsplatz, spricht vermutlich nichts gegen das Ausspielen von größeren Datenmengen, aber wie schaut das bei der Nutzung des Smartphones, sprich bei der Nutzung mobiler Daten aus?

Vergleiche ich mal das Display eines Smartphones mit dem eines 27" iMacs stehe ich einfach vor der Herausforderung, insbesondere komplexere Inhalte anders darstellen zu müssen.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass Inhalte visuell und auch funktionell auf die unterschiedlichen Endgeräte ausgerichtet sein sollten.

Regel Nummer 13: zielführende Inhalte.

Ja, was meinen wir also, wenn wir von zielführenden Inhalten sprechen. Im Regelfall bezieht eine Website einen Großteil der Nutzer über Suchmaschinen, je nach Fokus der Maßnahmen im digitalen Marketing, unter Umständen auch über Social Media, aber im Regelfall eben über Suchmaschinen. Das gilt insbesondere im Bereich beratungsintensiver Angebote.

Und Fakt ist eben, dass hinter jeder Suchanfrage eine individuelle Suchintention steht.

Ganz grob können wir die unterschiedlichen Suchintentionen in 3 Bereiche gliedern:

  • Informationssuchen
  • Transaktionssuchen
  • Navigationssuchen

Die Navigationssuche können wir hier zunächst einmal außen vor lassen, denn dabei geht es schlicht darum, dass der Nutzer nach einer bestimmten Website, respektive nach einem bestimmten Unternehmen oder einer Plattform sucht. Tatsache ich ja nunmal, dass kaum jemand die Domain einer Website direkt eingibt, sondern immer über das entsprechende Suchergebnis in Suchmaschinen auf eine Website zugreift.

Deutlich interessanter sind also die anderen beiden Suchintentionen.

So ist die Transaktionssuche in aller Regel sehr nah an der Conversion gelagert, eine Transaktionssuche könnte also z.B. im Bereich E-Commerce lauten "Produkt XYZ online kaufen". Eine Transaktionssuche zeigt also, dass sich der potentielle Kunde in der Phase der Kaufentscheidung befindet.

Bei der Informationssuche hingegen, befindet sich der potentielle Kunden noch in der Orientierungsphase, sprich noch nicht in der Phase der Kaufentscheidung.

In der Phase der Kaufentscheidung hat es also Priorität, dem potentiellen Kunden den Kauf so einfach wie möglich zu machen, sprich alle Inhalte entsprechend auf den Kauf auszurichten und zu optimieren.

Vor der Phase der Kaufentscheidung, sprich in der Orientierungsphase geht es hingegen darum, den Kunden davon zu überzeugen, dass dein Angebot die richtige Entscheidung ist. Und dazu sind natürlich völlig andere Inhalte erforderlich.

Ja und diese Unterteilung ist in der Realität natürlich noch deutlich granularer. Nachfolgend einmal ein paar einfache Beispiele, die verdeutlichen, dass unterschiedliche Suchanfragen, unterschiedliche Suchintensionen beinhalten, die entsprechend bedient werden müssen.

Sucht der Nutzer nach einer Übersetzung für ein bestimmtes Wort in eine bestimmte Sprache, ist das Suchergebnis dann ideal, wenn er direkt die Übersetzung in der gewünschten Sprache ausgeliefert bekommt.

Sucht der Nutzer nach einem Berechnungsprogramm, ist das Suchergebnis dann ideal, wenn er auch direkt ein Berechnungsprogramm ausgeliefert bekommt und dort die entsprechenden Werte eintragen kann.

Sucht der Nutzer nach einem Produkt Vergleich, ist das Suchergebnis dann ideal, wenn er einen sauber aufbereiteten Vergleich der relevanten Produkte vorfindet.

Sucht der Nutzer nach Informationen zu einem sehr komplexen Sachverhalt oder Angebot, sollten Inhalte durch Bilder, Illustrationen oder auch Bewegtbilder verständlicher gemacht werden. Zudem sollten die Inhalte durch den gezielten Einsatz von Überschriften klar gegliedert werden. Einzelne Texte, bzw. Absätze sollten nicht zu lang sein.

Abschließend halten wir also fest, dass zielführende Inhalte sehr unterschiedlich ausfallen können. Und auch Suchmaschinen sind schon länger in der Lage, zu erkennen, ob die Inhalte einer Website oder Landingpage zu der jeweiligen Suchintension passen. Sollte das nicht der Fall sein, besteht kaum die Chance, dass man mit der jeweiligen Zielseite überhaupt Rankings in Suchmaschinen zu den entsprechend Suchanfragen erreichen kann.

Regel Nummer 14: das Ziel all deiner Maßnahmen im digitalen Marketing.

Deine Website, bzw. die unterschiedlichen Landingpages sind in den meisten Fällen das Ziel all deiner Maßnahmen im Bereich Marketing, insbesondere im digitalen Marketing. Hier geht es also nur darum, das Bewusstsein zu schärfen, welche Relevanz deine Website bzw. deine Landingpages haben.

Also nochmal: Deine Website und deine Landingpages sind zum einen das Ziel all deiner Maßnahmen im digitalen Marketing und zum anderen erfolgt hier die Interaktion, bedeutet: deine Website, bzw. deine jeweilige Landingpage ist in den meisten Fällen der letzte Kontaktpunkt, bevor der potentielle Kunde mit dir Kontakt aufnimmt. Hier wird also aus dem Interessenten bzw. aus dem potentiellen Kunden eine ganz konkrete Anfrage, respektive ein qualifizierter Lead.

Regel Nummer 15: klare Conversion Ziele.

Greifen wir den letzten Teil aus Regel Nummer 14 noch einmal auf. Auf deiner Website, bzw. auf der jeweiligen Landingpage wird aus dem potentiellen Kunden ein qualifizierter Lead oder auch Sale. Ob Lead oder Sale hängt immer von dem Online Conversion Ziel ab, bedeutet: nicht jedes Angebot ist für den direkten Kauf geeignet.

Du solltest dir also die Frage stellen, welches Ziel du online maximal erreichen kannst. Im Bereich beratungsintensiver Angebote ist das in der Regel der qualifizierte Lead. Verkaufst du z.B. Produkte, die direkt online bestellt werden können, wäre das maximale Online Conversion Ziel also der Sale, sprich der direkte Verkauf.

Bleiben wir aber mal bei dem qualifizierten Lead. Ein qualifizierter Lead ist ja nichts anderes als die Anfrage von einem potentiellen Kunden mit einem ganz konkreten Bedarf, den du mit deinem Angebot decken kannst.

Wir haben ja bereits gelernt, dass du anhand der Suchanfragen in Suchmaschinen erkennen kannst, ob sich der potentielle Kunde noch in der Orientierungsphase befindet, oder ob er sich bereits in der Phase der Kaufentscheidung befindet.

Hier ist es wichtig zu verstehen, dass sich das Conversion Ziel, je nach Suchintention, stark unterscheiden kann. Der Kunde wird in aller Regel nicht direkt Anfragen, wenn er sich aktuell noch in der Orientierungsphase befindet. Dennoch ist es wichtig, auch hier ein klares und vor allem geeignetes Conversion Ziel bereitzustellen, so z.B. den Download einer Fallstudie im Tausch gegen die Kontaktdaten. In diesem Beispiel geht es also darum, dem potentiellen Kunden, hochwertigen Inhalt zur Verfügung zu stellen, der ihn eben bei der Suche nach einem geeigneten Angebot unterstützt und dein Angebot zeitgleich entsprechend als die ideale Lösung platziert.

Befindet sich der Kunde hingegen bereits in der Phase der Kaufentscheidung, ist eine persönliche Beratung der nächste logisch Schritt, zumindest im Bereich beratungsintensiver Angebote. Hier sollte das Conversion Ziel also die Kontaktaufnahme sein. Und eben darauf, also ausschließlich darauf sollte die entsprechende Landingpage ausgerichtet sein. Was das im Detail bedeutet haben wir bereits in einem anderen Beitrag thematisiert. Hier geht es unter anderem darum, sich bei dem bevorzugtem Kanal der Kontaktaufnahme nach dem Kunden zu richten.

Zusammenfasst kann man also sagen, dass jede Landingpage ein zu der jeweiligen Suchintension passendes, klares Conversion Ziel haben sollte.

Regel Nummer 16: eine gute Landingpage ist eine gute Landingpage.

Ja und hier können wir uns eigentlich kurz fassen, denn bei dieser Regel geht es schlicht darum, dass eine gute Landingpage eine gute Landingpage ist, egal welche Online-Marketing Kanäle relevant sind. Die Anforderungen an eine idealtypische Zielseite sind also im Wesentlichen die Gleichen, egal ob Nutzer über Google Ads, Microsoft Ads, SEO, Facebook oder LinkedIn auf die Zielseite geleitet werden. Am Ende des Tages muss die Zielseite den Nutzer, respektive den potentiellen Kunden erreichen und überzeugen.

Regel Nummer 17: dennoch sind Suchmaschinen eine ganz besondere Zielgruppe.

Ja und die wichtigste Zielgruppe ist natürlich immer der potentielle Kunde. Aber auch Suchmaschinen sind eine ganz besondere Zielgruppe. Das Thema Suchintension haben wir ja bereits ausführlich thematisiert. Auch das Thema Landingpage haben in Regel Nummer 16 kurz angerissen.

Warum sind also jetzt Suchmaschinen doch eine in Anführungszeichen "besondere" Zielgruppe? Naja, insbesondere liegt das an den Maßnahmen, die wirklich nur für Suchmaschinen sichtbar sind und das sind inzwischen eine ganze Menge. Würden wir das aber hier im Detail aufschlüsseln, würde das völlig den Rahmen sprengen, daher werden wir uns mit diesem Thema in einem separaten Beitrag beschäftigen.

Wir sprechen hier von Themen wie:

  • Meta Daten
  • technischen Strukturen
  • Snippets und Rich Snippets
  • Linkstrukturen
  • DSA Kampagnen
  • und vielen vielen weiteren Themen

Regel Nummer 18: der Start diverser Maßnahmen im digitalen Marketing.

Bei Regel Nummer 14 haben wir ja bereits davon gesprochen, dass deine Website, bzw. die unterschiedlichen Landingpages in den meisten Fällen das Ziel all deiner Maßnahmen im digitalen Marketing sind.

Zeitgleich ist deine Website aber eben auch der Start einiger sehr sehr relevanter Maßnahmen im digitalen Marketing. Konkret sprechen wir hier von dem Thema Retargeting.

Im Prinzip ist es im Marketing wie im Vertrieb: FollowUp ist der Schlüssel zum Erfolg. Zumindest im Bereich beratungsintensiver Angebote.

In den wenigsten Szenarien interagiert der potentielle Kunde bereits nach dem ersten Kontakt. Sobald der potentielle Kunde aber eine erste Interaktion durchgeführt hat und somit zumindest ein erstes Kaufinteresse signalisiert hat, ist es im Marketing wie im Vertrieb: FollowUp ist der Schlüssel zum Erfolg. Und wenn wir von FollowUp im digitalen Marketing sprechen, sprechen wir von Retargeting.

Auf Basis einer ersten Interaktion wie z.B. dem Klick auf ein Suchergebnis innerhalb von Suchmaschinen, dem Klick auf eine Image Anzeige innerhalb von Social Media Plattformen, oder einem ausgefüllten, aber nicht abgesendeten Formular auf einer Landingpage, lassen sich sogenannte Custom Audiences, sprich individuelle Kundenlisten bilden.

Ab sofort erreicht man also potentielle Kunden, die Teil der individuellen Kundenliste sind, auf allen relevanten Plattformen wie z.B. Google, Bing, LinkedIn, XING, Youtube oder auch Facebook ganz individuell und kann explizit die nächste sinnvolle Interaktion im digitalen Vertriebsprozess herbeiführen.

Regel Nummer 19: Messbarkeit.

Du weißt ja inzwischen, dass ein substanzieller Teil aller Conversions auf deiner Website stattfindet, zumindest wenn der Fokus deiner Marketing Maßnahmen im digitalen Marketing liegt. Ja und durch unterschiedliche Tracking Methoden lassen sich diese Conversions messen und in die unterschiedlichen digitalen Kampagnen als Conversion zurückführen.

Und wenn dieser Mechanismus einmal korrekt implementiert ist, lernt dieses System auf Basis der dahinter liegenden Algorithmen und wird von Tag zu Tag effizienter.

Regel Nummer 20 und somit die letzte: Datenschutz und ePrivacy.

Ein durchaus leidiges aber dennoch wirklich sinnvolles und notwendiges Thema ist der Datenschutz und die ePrivacy Verordnung. Das Thema Datenschutz, sprich DSGVO sollte ja inzwischen ein Begriff sein.

Aber was ist die ePrivacy Verordnung, kurz ePVO? Die ePVO steht für mehr Datenschutz und Privatsphäre in der digitalen Kommunikation und behandelt insbesondere die Datenverarbeitung in Unternehmen. Grundsätzlich ist die ePVO also eine Ergänzung zur DSGVO und regelt die Erhebung personenbezogener Daten.

Insbesondere für Unternehmen die aktiv digitales Marketing betreiben, ist es sehr entscheidend, die ePVO wirklich intelligent zu implementieren um auch weiterhin effizientes digitales Marketing betreiben zu können.

Grundsätzlich ist es also ingesamt wichtig, in Sachen DSGVO und ePVO nachhaltig aufgestellt zu sein.

Also, wann sprechen wir über dein Projekt? Wir freuen uns drauf!

Hier geht’s zur Projektanfrage

Sooo, dann sprechen wir mal über dein Projekt

Damit wir uns vor unserem ersten Gespräch ein Bild von dir machen können, benötigen wir noch ein paar Informationen. Dazu einfach das untenstehende Kontaktformular ausfüllen. Wir freuen uns auf deine Projektanfrage.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@neuland-agentur.com widerrufen.